distortedmagazine.com
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Ah, heard of the Transplants? Track 2, Refuse/Resist, will get you thinking. Now before I carry on say they ripped the Transplants off, they actually give credit saying it was originally done by the "plants". Now what about the album in general? I really enjoyed and even though the message can get a heavy, the music is very uplifting and made me feel happy but at the same time made me think. Perhaps that was the goal? If so, well done Rejected Youth - perhaps children should be taught like this at school then they won´t grow up be want to be stupid useless "gangsters"... - Tim Drunk

Plastic Bomb
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Hammer! Ich sag nur: absoluter Hammer!!! REJECTED YOUTH sind zurück. Mit neuer Besetzung. Und dieses Album ist ganz sicher das Beste, was sie je veröffentlicht haben. Hymnen am Fließband. Das ist rauer, dreckiger Streetpunk der Extraklasse. Auch textlich kann die Band wieder einiges reißen. Es geht um politische Themen, um Homophobie, Antirassismus, Freiheit und der Sympathie für die Underdogs. Spielerisch ausgereifte Songs, keine Klischees, keine Plattheiten. Dafür Aggressivität und Rotzigkeit. Punk mit Verstand! Unterstützt werden REJECTED YOUTH hier von Sucker (OXYMORON), Chrissy Jany (SHARK SOUP) und dem Sänger von GUERILLA. Auch das Artwork ist große Klasse. Sehr punkig, sehr stilvoll. Die CD kommt mit Videoclip. Die LP ist auf 500 Stück limitiert. Knaller!

Voices.es
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Diez son ya los anos que REJECTED YOUTH llevan dando cana con su streetpunk acelerado y reivindicativo. Los alemanes presentan su cuarto larga duración después de la gran acogida que obtuvo su anterior trabajo, ANGRY KIDS. Con 2 nuevos miembros en su formación y 12 flamantes temas, PUBLIC DISORDER se presenta como una nueva reinvención al proceso madurativo de la banda. Sin perder un ápice de la esencia original, MATZE MAGENTA y sus tres homónimos dan un paso evolutivo abriendo la mente a nuevos sonidos e influencias con los que poder salpimentar sus propias creaciones. En esta ocasión, a sus habituales letras protestas y antiderechistas, ańaden sonoridad melódica no exenta de agresividad y matices hardcore. Con tal de enfatizar su trabajo con más calidad hasta la fecha, el cuarteto se ha servido de colaboraciones tan importantes como las de CHRISSI JANY de SHARK SOUP o SUCKER (OXYMORON y BAD CO PROJECT).. El disco se ha editado en formato LP Vinilo y CD, incluyendo este último el video del segundo de los temas del álbum, REFUSE/RESIST Raul Ruiz

Trust Zine
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Nach vier Alben und neun Jahren nach der Bandgründung haben sich Rejected Youth im Punkrock-Kosmos mittlerweile definitiv etabliert. Nicht zu unrecht. Umso erfreulicher ist es, dass mit Public Disorder nach zwei Jahren, in denen es um die Berufsjugendlichen etwas ruhiger geworden war, nun der fünfte Langspieler (sofern man bei 26:24 von „lang“ reden kann) in den Startlöchern steht. Mit neuen Line-Up und Unterstützung von diversen Gastmusikern (Guerilla, Shark Soup, Oxymoron/Bad Co.) wurden 12 Tracks zusammengezimmert, die ein ordentliches Unterhaltungspotential haben. Neben den genre-üblichen Singalongs und feinen Ohrwurmmelodien finden sich auch eher untypische Stilelemente (z.B. Scratching und Samples), die in Verbindung mit dem rotzig-rohen Punksound Rejected Youth eine eigene Note geben – allen Oxymoron oder Rancid-Vergleichen zum trotz. Und auch wenn´s sich nach Arschkriecherei anhört: Mir sind Rejected Youth wesentlich lieber! (sebastian)

Moloko-plus.de
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Es gibt Bands, die haben das ungeheure Glück, Köpfe mit einem kreativen Potential in ihren Reihen zu haben, die jeden Song zur Perfektion treiben. Ich weiß nicht, wer bei REJECTED YOUTH zu Fäden zieht, aber kann mir mal jemand einen jemals veröffentlichten Track der Band nennen, der auch nur ansatzweise in Richtung Durchschnitt tendiert? Auch auf der neuen Scheibe werde ich nicht fündig. Obwohl sie nicht mehr ganz so räudig rüberkommen wie gewohnt - vielleicht haben die zwei neuen Bandmitglieder ihren Stil einfließen lassen, zelebrieren die vier Nürnberger Punkrock in Formvollendung: Großartige aggressive Melodiebögen, packende Chöre, facettenreiche Soundstrukturen und bissige , kompromissloseTexte zeigen mir wieder einmal, dass das Streetpunk-Genre noch lange nicht ausgeblutet ist. Es kommt nur darauf an, dass man altgewohntes nicht im Dutzend wiederspeiht, sondern eigene Ideen einbringt - und da sind Recejted Youth Meister ihres Fachs! Die Scheibe gefällt mir auf Grund ihrer Abwechslung fast noch besser als der schon brilliante Vorgänger "Angry Kids"! Weniger gefällt mir allerdings die knappe Spielzeit von unter 30 Min... tr

Ox Fanzine
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Die Nürnberger Streetpunks von REJECTED YOUTH beehren uns wieder mal mit einem neuen Album. Auf "Public Disorder" gibt es neben dem gewohnt melodischen, aber harten Sound auch einige neue Einflüsse: Diesmal hat man noch mehr experimentiert als bei den Vorgängeralben, und so hört man auch mal einen Scratch und verstärkt Samples, wobei ich ersteres ja etwas gewagt finde. Aber lieber mal was ausprobieren, was nicht jedem gefällt, als alle Jahre wieder die gleiche Platte rauszubringen. Verstärkung hat man sich von diversen Gästen wie Chrissi Jany von SHARK SOUP und Sucker (ex-OXYMORON, jetzt BAD CO. PROJECT) und dem Sänger von GUERILLA geholt. Auf der CD-Version gibt es wieder ein Video, nämlich das zu "Refuse / Resist". Im Herbst geht es dann mit THE UNSEEN auf Tour. 7. Claudia Luck.

Crazy United
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Mit zwei neuen Band Mitglieder liegt mir hier das neue RY Album vor und ich bin schwer begeistert, denn diese 12 Songs PLUS Videoclip des Songs Refuse/Resist ist mit Abstand das Beste, das die Band in ihrer fast 10jährigen Bandgeschichte eingespielt hat. Hier wird beste Streetpunk Musik mit großartigen Texten, fernab von Ficken, Saufen, OI!, abgeliefert und einige Songs sind echte Ohrwürmer, wie z.B. der Track Hunger For The Whole, der mir nicht mehr aus den Kopf gehen will. Gastmusiker hat man mit dem Sucker (ex Oxymoron, Chrissy (Shark Soup) und dem Shouter von Guerilla am Start, die das sehr gute Gesamtbild dieser Scheibe abrunden. Das Vinyl ist auf 500 Exemplare limitiert. Coole Scheiße und ich möchte die Jungs mal unbedingt im Ruhrpott Live Rocken sehen. 2  FRANK

Slam Zine
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Es gibt einfach Bands, die schreiben Musikgeschichte. REJECTED YOUTH sind mittlerweile zu einer dieser Bands geworden. So sollte Streetpunk immer klingen. REJECTED YOUTH haben mit ihrem neuen Album „Public Disorder“ einen Punkrock-Meilenstein geschaffen, an den nur sehr wenige andere Bands heranreichen. Der melodische, raue Gesang und der typische REJECTED YOUTH-Sound erinnert manchmal an die besten Zeiten von OXYMORON, lässt diese dennoch zurück – und ist vor allem etwas ganz eigenständiges. Beim Streetpunk, der bei vielen aktuellen Bands manchmal, wie aus der 0815-Konservendose geschüttelt daherkommt, ist dies besonders angenehm. Die Nürnberger Jungs haben sich nach einer fast zweijährigen Schaffenspause und einer Umbesetzung weiterentwickelt. Ihr „Angry Kids“-Album war schon Weltklasse, liegt dennoch weit zurück. Textlich ist alles gleich geblieben: sozialkritische, aggressive und antifaschistische Texte, fernab von Klischees und Blah. Die 12 Songs + 1 Videoclip sind abwechslungsreich. Dazu kommen Gastauftritte von Sucker (OXYMORON), Chrissy Jany (SHARK SOUP) und vom GUERILLA-Shouter, was nicht nötig gewesen wäre, dennoch ein „Schmankerl“ sind. Das Artwork ist „Public Disorder“ angemessen, das heißt: klasse. Die Vinylversion ist limitiert auf 500 Stück. Der einzige Haken ist die Länge: mit knapp 30 Minuten ist das Album doch etwas kurz. Alles in Allem: ein Album das nur aus Hymnen besteht und ich wiederhole mich gerne: So sollte Streetpunk immer klingen. Igor Eberhard (9,5)

oivision.de
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Wer aufmerksam Bandinterviews liest und die Musikszene beobachtet, wird wissen, dass eine der Hauptdiskussionen immer wieder die Weiterentwicklung von Bands ist. Dass viele Hörer sehr schnell dabei sind zu lästern, wenn eine Band sich nicht mehr so anhört, wie bei dem Album zuvor und dass man es letzten Endes doch keinem Recht machen kann. Dennwenn man auf der Stelle stehen bleibt, dann gibt es auch wieder genug, die etwas zu meckern haben. Fakt ist jedenfalls, dass es gut ist, wenn eine Band eine Weiterentwicklung genießt – da ist es ganz einfach so wie im richtigen Leben. Wer Stillstand betreibt, kann sich gleich begraben lassen. Entsprechend schön ist es zu sehen, wenn Bands im Laufe der Jahre immer mehr an Können dazu gewinnen und es schaffen, ihrer Musik neue und interessante Nuancen zu geben. Rejected Youth ist so eine Band, die bei ihrem vorletzten Album noch eine Durchschnittsbewertung von mir bekommen hat. Der Tenor der Besprechung war "…nichts besonderes, aber auch nicht unbedingt schlecht“. Kurz: Langweilig. Dies war meine Meinung zum 2004er Album "No Police State Coalition“. Im Jahr 2005 veröffentlichten die Franken dann ihr viertes Album "Angry Kids“, welches ich wie folgt kommentiert habe: "Geiler Knüppel-Straßen-Punk, wie man ihn heutzutage nur noch selten gut umgesetzt zu Ohren bekommt.“ Entsprechend gefreut habe ich mich, als ich gemerkt habe, dass diese Linie auf dem neuen Album "Public Disorder“ weiter geführt wird. Von "Knüppelpunk“ ist nicht mehr viel zu spüren, die Jungs haben ein paar Gänge zurück geschaltet, ohne die harten Töne und ihre Wurzeln zu vergessen. Man geht mehr auf die Musik ein und versucht diese interessanter zu gestalten. Ein Grund dafür ist sicher die oben erwähnte Weiterentwicklung, jedoch muss man auch dazu erwähnen, dass sich die Band neu formiert hat. Dass dies eine Auswirkung auf den Sound hat, dürfte keine Frage sein. Diesmal haben Rejected Youth auch einige Gastmusiker an Bord geholt. Dies sind Chrissi von Shark Soup, Sucker von Oxymoron und der Sänger von Guerilla. Das Ergebnis sind geile Punkrock-Hymnen, die mittlerweile mehr im rotzigen Rock’n’Roll anzusiedeln sind, als im Knüppelpunk, wie es vor einigen Jahren noch der Fall war. Als Bonus gibt es einen fetten Videoclip von "Refuse/Resist“. Die Optik des Albums ist auch absolut sehenswert. Man hat dem Digipack glücklicherweise den Rücken gekehrt und ist wieder zum normalen Jewel Case zurückgegangen, welches viel edler wirkt. Das Artwork ist top und im Beiheft findet man alles was man so braucht. Viel fürs Auge und mehr als nur die Songtexte. Das einzige Manko ist, dass das Album es wieder nicht schafft, die Spielzeit von einer halben Stunde zu erreichen. Dennoch: Die Musik macht Spaß und man kann sie immer wieder anhören. Daumen hoch! (sk) 4/5

sellfish.de
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
12 Songs, 26 Minuten Spielzeit. Hallelujah, nein, kein Metalcore - sondern wunderbar derber Punk mit neuerdings hochgeschraubtem Rock'n'Roll Anteil. Für den authentischen Erhalt ersteren setzen sich Rejected Youth aus Nürnberg ja schon seit Jahren erfolgreich ein. Auf "Public Disorder" (MSM1279 Records/Broken Silence), dem neuen „Longplayer“, holt man sich dazu gleich noch die Absolution von Nachbar bzw. Oxymoron-Frontmann Sucker. Support aus der Region kommt zudem aus den Reihen von Shark Soup. Der gnadenlos schmutzige Sound steht den für ihr Genre vielseitigen Kompositionen zwischen Operation Ivy bzw. den Labelmates Stockyard Stoics prima zu Gesicht - und positioniert sich in klarem Kontrast zu den überproduzierten Punk-Veröffentlichungen der letzten Monate. Vielleicht braucht "Public Disorder" zwei, drei Hördurchgänge mehr als der Vorgänger "Angry Kids", dann reißen die ebenso rudimentären wie kurzweiligen Tracks jedoch gnadenlos mit.

blueprint-fanzine.de
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
(um) Einer raus, zwei Neue rein. REJECTED YOUTH haben ein wenig umgebaut, den Bassisten getauscht und sich einen neuen Gitarristen geleistet. Das gibt neuen Schwung und frische Ideen. Im Grunde bleibt aber doch alles beim Alten, und im Zuge der Wowereit-Biografie ist das auch gut so. Denn REJECTED YOUTH distanzieren sich auch 2007 von inhaltsleerem Geschwafel und Selbstbeweihräucherung. Man bleibt seinem sozialkritischen Anspruch treu und spricht sich eindeutig gegen Homophobie, Sexismus, Faschismus aber auch die Einschränkung der persönlichen Freiheit aus. Dabei hat man sich nicht selbst kopiert und ein zweites " Angry kids " aufgenommen, sondern sich um Nuancen erweitert, ohne dabei an Eingängigkeit zu verlieren. Die Musik bleibt druckvoll und hymnisch, der Wille stark und fokussiert. Positive musikalische Horizonterweiterung im Punk-Sinne funktioniert genau so, davon zeugen auch die Gast-Auftritte der Shouter von GUERILLA, SHARK SOUP und OXYMORON.

Brainwashed
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Für mich eine der besten Veröffentlichung der letzten Monate. Powergeladener Streetpunk der 1. Klasse. Definitiv das beste Album welches die Jungs um Matze Magenta & Keks zustande gebracht haben. Die beiden neuen Mitglieder Sancho und Andi Chaos sind nicht nur "optisch" eine Bereicherung. Der absolute Überflieger der Scheibe ist das Stück "REFUSE / RESIST" beidem als Gastsänger der Sänger von GUERILLA mitwirkt. Selbiges ist auch als Videoclip auf der CD... HAMMER !!! Des weiteren fungiert Sucker (Bad Co.Project/Oxymoron) mit seiner unverkennbaren Stimme in 2 Stücken mit. Und um es an Abwechslung nicht mangeln zu lassen gibt sich noch Chrissi Jany (Shark Soup) im Stück "BANDE A PART" die Ehre. 12 aggressive, kritische und antifaschistische Tracks. Vergleiche unnötig da Rejected Youth in ihren 10 Jahren Bandgeschichte längst ihren eigenen Weg gehen! Aufwendiges Artwork / LP auf 500 Stück limitiert. Mehr davon... Jenz

Truesidemusic.de
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Dieser Tage touren REJECTED YOUTH aus Nürnberg mit THE UNSEEN, also bin ich mit der Review doch nicht all zu spät dran, he he ...PUBLIC DISORDER lautet Ihr neues Werk, und nach diversen bandinternen Trouble welches mit zwei neuen Gesichtern ein positives Ende nahm gibt es nun einiges auf die Ohren!!! Die Platte klingt zweifelsohne wie REJECTED YOUTH, der Gesang von Matze hat sich über die letzten Platten einfach bei mir eingeprägt. PUBLIC DISORDER kommt jedoch wesentlich zahmer und weniger ruppig daher als die Vorgänger, der assig lässige Vergleich zu RANCID zu Ihren Glanzzeiten sticht einem hier einfach ins Ohr, was ich nicht einmal schlecht finde, die Platte hat mich in den letzten Wochen oft begleitet und hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten total bewährt ...die Schuld an der Anlaufschwäche hatte der Opener REFUSE/RESIST welcher einfach nur zum weiterzappen taugt, der Song will bei mir gar nicht rein, sorry, auch die Tatsache das es hierzu ein Video gibt macht das Stück nicht besser. Nicht das dieser Song durch seine Scratches und Sampels nicht ganz ins Bild passt, nein, er ist im Vergleich zum ganzen Album einfach nicht repräsentativ ...Tracks wie FORTRESS EUROPE, THIS H STANDS FOR HATE, IN LIFE AND DEATH und SYMPHATHY FOR THE UNDERDOGS machen dies Platte zum Klopper, geile Refrains, krachende Gitarren und sehr schöne Singalongs und klasse Melodien sind hier der grosse Aufhänger. Wieder eine tolle Punkplatte der Nürnberger, grosses Tennis aus dem Hause MSM Records / CONCRETE JUNGLE Records ...viel Spass auf Tour!!! (by marco)

scarred-for-life.de
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Auf der Stelle treten REJECTED YOUTH schon lange nicht mehr. So ist "Public Disorder" im Grunde die logische Weiterführung des Bandsounds der Deutschen. Der im britischen Punk/ Punkrock verwurzelte Stil erfährt durch leichte Hardcore-/ Wave-/ Metal- und diverse andere Einflüsse, durch atmosphärische Einschübe und stellenweise sogar durch Scratches einiges an Frische, ohne dass die Band dem Punk selbst untreu wird. 26 Minuten lang werden mit einer schön fett bratzenden Produktion zwölf Tracks auf die hungrige Meute gefeuert, und in einigen der Songs geben sich ein paar bekannte Gäste die Ehre, so zum Beispiel Sucker von OXYMORON/ BAD CO. PROJECT, der GUERILLA-Shouter oder Chrissi Jany von SHARK SOUP. Im Grunde ist das auch optisch hervorragend aufgemachte Werk prima zum heimischen Randalieren geeignet, allerdings schleicht sich trotz aller origineller Innovationen des REJECTED YOUTH-Sounds auch viel Beliebigkeit ein - besonders in der zweiten Hälfte des Longplayers fällt die Leistungskurve deutlich ab und macht die Chose ein wenig, na ja, lahmarschig. Fazit: Kann, muss aber nicht. Chris

RCN Magazin
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Gute 10 Jahre treiben Rejected Youth schon ihr Unwesen im Punk-Underground und sind kein bisschen leiser geworden. Die neue Scheibe gefällt durch zackigen Old School Punk mit heiser-rauchiger Stimme und fetten Gitarren. Ein bisschen schleicht sich ab und zu etwas Fehler in der Geschwindigkeit ein, aber das macht das Ganze symphatisch und schön Indie. Herrlich, endlich mal wieder ein rohes Stück Punkrock zu hören. EF  6

Doppelpunkt
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Leider schließt Ende September der Punkrockplattenladen Concrete Jungle Store in der Gostenhofer Kernstraße seine Pforten. Der Betreiber Matze Caulfield vertreibt in Zukunft seine Punk-und-Artverwandtes-Platten, Fanzines und Merchandise über www.concretejunglerecords.com. Dort findet ihr auch das am 14. September erschienene vierte Album seiner Band Rejected Youth. Nürnbergs Punkrockexportschlager Nummer Eins stellt „Public Disorder“ (MSM 1279 / Concrete Jungle Records) auf einer fetten Europa-Tour mit Unseen aus Boston vor. Tourstop in Nürnberg ist am 17.11. im K4. Das neue Album ist einen Tick langsamer und auch wesentlich düsterer als der erfolgreiche Vorgänger „Angry Kids“. Der kritische Caulfield prangert in den 2,5-Minütern Homophobie, Dancemusic ohne Inhalt, die Erste Welt und versteckten Antisemitismus an und benutzt auch zwei Mal die Worte von mexikanischen Zapatisten. Der in Argentinien geborene Grafikdesigner denkt beim Komponieren aber auch an eingängige Refrains, für den pogenden Mob. Martin Schano

Pankerknacker
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Zunäcchst sticht einem mal wieder das grandiose Artwork der Platte ins Auge. Sehr schön. Der Matze hat´s einfach drauf. Im Anschluss wundert man sich vielleicht ein wenig über eine neue RY-Platte. Zumal diese sich vor nicht allzu langer Zeit aufgelöst hatten. Nun sind sie also zurück. Und das mit zwei neuen Leuten, was deutlich zu hören ist. Wäre auch schade um so ne großartige Band gewesen. Ich bin mir momentan allerdigns noch unschlüssig ob ich das neue Werk gut oder schlecht finden soll. Ich muss ehrlich sagen, dass mir die Angry Kids und vor allem die 21st Century Loser besser reingelaufen ist. Textlich gesehen ist auch diese Platte grandios, was die Songs angeht, fehlen mir ein wenig die Kracher, Die ganze Platte kommt mir einfach anders vor. Dennoch immer noch Rejected Youth, wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig. Naja, vielleicht wird´s noch, manche Platten fangen ja oft erst nach mehrmaligen hören damit an Spaß zu machen. Kleiner Nachtrag: Inzwischen hab ich mich ihr angefreundet, Gutes Teil.

Feindkontakt
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Nach der Auflösung von Rejected Youth hatten Matze und Keks dann zum Glück doch wieder Lust die Band weiterzuführen und holten sich mit Sancho und Andi “Chaos” (wer sich selber so nennt...) zwei neue Leute und fingen an neue Konzerte zu spielen. Nun ist das neue Album draußen und dies ist wirklich gut gelungen! Die Songs sind frisch, neu, aber sie haben trotzdem Stil behalten. Textlich geht es auch ganz schön zur Sache! Songs wie „Refuse/ Resist“, „Freedom ist the Goal“ und „This H stands for Hate“ gehen gut ins Ohr, wobei mir letzteres durch ihren Text gegen Homophobie am Besten gefällt. Gastgesang gibt es von Chrisi Jany (Shark Soup), dem Guerilla Sänger & Sucker (Ex-Oxymoron /Bad Co. Project). Die Platte ist auf 500 Stück limitiert und bei der CD ist ein Videoclip von Refuse/Resist dabei. Das Album ist mit knapp 25 min. etwas kurz, aber lohnt sich auf jeden Fall!!! König

punkrocknews.de
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Wer aufmerksam Bandinterviews liest und die Musikszene beobachtet, wird wissen, dass eine der Hauptdiskussionen immer wieder die Weiterentwicklung von Bands ist. Dass viele Hörer sehr schnell dabei sind zu lästern, wenn eine Band sich nicht mehr so anhört, wie bei dem Album zuvor und dass man es letzten Endes doch keinem Recht machen kann. Dennwenn man auf der Stelle stehen bleibt, dann gibt es auch wieder genug, die etwas zu meckern haben. Fakt ist jedenfalls, dass es gut ist, wenn eine Band eine Weiterentwicklung genießt - da ist es ganz einfach so wie im richtigen Leben. Wer Stillstand betreibt, kann sich gleich begraben lassen. Entsprechend schön ist es zu sehen, wenn Bands im Laufe der Jahre immer mehr an Können dazu gewinnen und es schaffen, ihrer Musik neue und interessante Nuancen zu geben. Rejected Youth ist so eine Band, die bei ihrem vorletzten Album noch eine Durchschnittsbewertung von mir bekommen hat. Der Tenor der Besprechung war "...nichts besonderes, aber auch nicht unbedingt schlecht". Kurz: Langweilig. Dies war meine Meinung zum 2004er Album "No Police State Coalition". Im Jahr 2005 veröffentlichten die Franken dann ihr viertes Album "Angry Kids", welches ich wie folgt kommentiert habe: "Geiler Knüppel-Straßen-Punk, wie man ihn heutzutage nur noch selten gut umgesetzt zu Ohren bekommt." Entsprechend gefreut habe ich mich, als ich gemerkt habe, dass diese Linie auf dem neuen Album "Public Disorder" weiter geführt wird. Von "Knüppelpunk" ist nicht mehr viel zu spüren, die Jungs haben ein paar Gänge zurück geschaltet, ohne die harten Töne und ihre Wurzeln zu vergessen. Man geht mehr auf die Musik ein und versucht diese interessanter zu gestalten. Ein Grund dafür ist sicher die oben erwähnte Weiterentwicklung, jedoch muss man auch dazu erwähnen, dass sich die Band neu formiert hat. Dass dies eine Auswirkung auf den Sound hat, dürfte keine Frage sein. Diesmal haben Rejected Youth auch einige Gastmusiker an Bord geholt. Dies sind Chrissi von Shark Soup, Sucker von Oxymoron und der Sänger von Guerilla. Das Ergebnis sind geile Punkrock-Hymnen, die mittlerweile mehr im rotzigen Rock'n'Roll anzusiedeln sind, als im Knüppelpunk, wie es vor einigen Jahren noch der Fall war. Als Bonus gibt es einen fetten Videoclip von "Refuse/Resist". Die Optik des Albums ist auch absolut sehenswert. Man hat dem Digipack glücklicherweise den Rücken gekehrt und ist wieder zum normalen Jewel Case zurückgegangen, welches viel edler wirkt. Das Artwork ist top und im Beiheft findet man alles was man so braucht. Viel fürs Auge und mehr als nur die Songtexte. Das einzige Manko ist, dass das Album es wieder nicht schafft, die Spielzeit von einer halben Stunde zu erreichen. Dennoch: Die Musik macht Spaß und man kann sie immer wieder anhören. Daumen hoch! (sk)

Riot Kids
Rejected Youth CD/12“ LP "Public Disorder“
Nuevo disco de esta mítica banda alemana que nos presenta doce nuevos temas como por ejemplo „Refuse/Resist“, „This H Stands For Hate“ o „Freedom Is The Goal“ que no están nada nada mal! El libretto trae algunas fotos y las letras de las canciones. Buen disco de streetpunk! (Concrete Jungle Records)