Plastic Bomb
Obtrusive CD "Cross The Line“
Bisher standen RIOT BRIGADE allein auf der Strasse, wenn es darum ging eine deutsche Variante des US-Streetpunks der CASUALTIES, UNSEEN und MONSTER SQUAD selbstbewusst, authentisch und spielerisch auf die Beine zu stellen. Mit THE OBTRUSIVE steht ihnen nun eine weitere Band zur Seite, die diese Art Pogopunk überzeugend raushaut. Bewaffnet mit tonnenweise Nieten und bunten Spikes spielen THE OBTRUSIVE aus Ravensburg absolut mitreissenden, politischen Hardcorepunk, der in einer Reihe mit Bands wie den KRUM BUMS steht. 13 raue und brachiale Songs lassen keine Wünsche offenen. Wenn ihr euch die Platte kauft, solltet ihr euch die Band auch mal live ansehen. Denn für ihre Auftritte gibt es nur ein passendes Wort: Vollgas!

Slam Zine
Obtrusive CD "Cross The Line“
Zwei Wörter fallen mir als Erstes beim Hören der Chaospunx von OBTRUSIVE ein: brachial und brutal. Also Lautstärkeregler gleich mal nach rechts – und ungebremst Vollgas! OBTRUSIVE passen perfekt zu Concrete Jungle Records. Die Ravenburger spielen Nieten- und Spike-Hardcore wie man es von THE UNSEEN oder den CASUALITIES oder der deutschen RIOT BRIGADE kennt. Dazu kommen Texte, die sehr weit links, antifaschistisch und gegen die Gesellschaft und den Kommerz. Die Texte sind wie die Musik: angepisst, so richtig angepisst. Musikalisch bringen die Penetranten ausgereifte Melodien, Singalongs zwischen Shouts. Herauskommt viel Energie und noch viel mehr Wut. Und diese Kombination macht den Erstling (einmal von einem Split-Album mit MONSTER SQUAD) der Ravensburger Punks zu einem mehr als ungewöhnlichen Debüt. Da hilft auch kein Hartz IV mehr. Die Wut bleibt – und will auf die Straße! Raus! Raus jetzt! Igor Eberhard (8,5)!

Ox-Fanzine
Obtrusive CD "Cross The Line“
Leider liegt mir nur eine gebrannte Pre-Promotion-Copy von OBTRUSIVE vor, sodass ich auf Texte bzw. ein Booklet leider verzichten muss. Der musikalischen Wirkung von OBTRUSIVE tut das aber natürlich keinen Abbruch. Waren mir die Hardcore-Punx aus Ravensburg bis dato unbekannt, erfreuen sie mich auf ihrem Debütalbum nun mit einer energetischen und treibenden Mischung aus klassischem Punkrock und angepisster HC-Attitüde. Nicht besonders innovativ, aber durchaus kurzweilig kommen die 13 Songs aus der Anlage, sodass für Langeweile keine Zeit bleibt. Auch live stelle ich mir die Jungs durchaus unterhaltsam vor, Spaß am Spielen scheinen sie jedenfalls zu haben und erinnern mich mit ihrer Energie ein wenig an GUERILLA. (7) Tobias Ernst

Punkrock
Obtrusive CD "Cross The Line“
Da ist er also, der erste Streich der Ravensburger Chaos-Punk Granaten. Ein Debüt, das wahrhaftig reinkracht. Die 13 Songs (+1 Video) halten allemal das, was man sich nach ihrer Split mit Monster Squad 2005 versprach, wenngleich sie es vielleicht sogar übertreffen. Das ist furioser Chaospunk von dieser Seite des Atlantiks, der Bands von der anderen Seite des Teichs leicht in Vergessenheit geraten lässt. Die vier Nieten- und Iropunker schaffen es nach 5 Jahren Bandbestehen auf ihrem ersten Album die Energie zu bannen, die andere niemals erreichen werden. Melodisch ausgefeilte Songs treffen hier ebenso auf Singalongs, wie auf nach vorne treibende Gänsehautknaller! Inhaltlich natürlich sehr kämpferisch und wütend – das Interview dazu gabs schon in unserer letzten Ausgabe! Genial abgerundet ist der Erstling durch ein erstklassiges Cover! Alles richtig gemacht. Eigentlich müssen sie sich jetzt schon wieder auflösen. Weil wie soll denn der Nachfolger klingen? Bocky

burnyouears.de
Obtrusive CD "Cross The Line“
OBTRUSIVE kommen aus dem beschaulichen Ravensburg und existieren mittlerweile seit 2003. Nun haben OBTRUSIVE mit Concrete Jungle ein neues Label gefunden, wo unlängst mit „CrossThe Line“ das langerwartete neue Album erschien. Und darauf präsentieren die Ravensburger eine Mischung aus Hardcore und Chaospunk. Das wummst unglaublich von der ersten Minute an. Musikalisch erinnern Obtrusive am ehesten an eine Mischung aus THE CASUALTIES und THE UNSEEN. Sie gehen kompromisslos zu Werke, feuern ein Stakato Feuerwerk nach dem nächsten ab und machen keine Gefangenen. Ich weiß nicht ob sich eine deutsche Band aus diesem Bereich schon mal so unglaublich wütend präsentiert hat. Hier stehen natürlich politische und sozialkritische Themen im Vordergrund, und angepisster als OBTRUSIVE aufgrund der derzeitigen Situation, kann eine Band kaum sein. Die Stärke dieses Albums ist aber, dass es OBTRUSIVE vermögen, hier und da gelegentlich schöne Melodien in ihre wutschnaubende Musik einzuflechten, was dem Sound der Ravensburger sehr gut zu Gesicht steht, wie bei „Justice For Sale“, „N.K.D.C.“ oder „United Suckers Army“. Dennoch liegt hier der vielleicht einzige Schwachpunkt einer wirklich guten Scheibe. Zum Ende hin, beginnt „Cross The Line“ ein wenig eintönig zu werden. Doch erwartet der Hörer hier wirklich von Anfang bis Ende Abwechslung oder ist es bei dieser Art von Musik nicht eigentlich ziemlich egal, solange der Sound mitreißt und die Message rüberkommt? Ich denke schon und von daher ist „Cross The Line“ wirklich ein gutes Album geworden. (7/10)

crazyunited.de
Obtrusive CD "Cross The Line“
Aus Ravensburg kommen nicht nur Kinderspiele, sondern auch Obtrusive. Nein, nein, das ist keine Metalband, wie man bei dem Namen annehmen könnte, Obtrusive ist eine Punkband, bei de aus vor Nieten und Iros nur so strotzt. So klingt auch die Musik, Pogopunk, Chaospunk, man kann Ihr viele Namen geben. Sie spielen Punk, der seine Vorbilder ganz klar bei Bands wie Casualties oder The Unseen hat, sich aber gleich mit Ihrer Debutscheibe auf eine Stufe gespielt haben. Obtrusive geben 13 Songs Vollgas, klingen richtig wütend und angenervt von den herrschenden politischen Verhältnissen. So gibt es kämpferische und sozialkritische Texte zu hören und lesen, die hoffentlich den einen oder anderen Hörer zum Nachdenken anregen. Damit ist die Band bei Concrete Jungle mit Ihren Bands Riot Brigade oder Rejected Youth bestens aufgehoben und ist ganz klar eine Bereicherung für das Programm. 2 sickguy77

Tätowiermagazin
Obtrusive CD "Cross The Line“
„Erst im fünften Jahr des Bandbestehens feuern die Süddeutschen ihr Debütwerk auf den Markt. Die relativ lange Wartezeit hat sich aber durchaus gelohnt, denn die 13 Titel (+ 1 Video) des Werkes haben es absolut in sich. Das ist furioser HC-Chaos-Punk, wie man ihn höchstens aus den Staaten kennt. Es ist wirklich erstaunlich wie viel Energie die Ravensburger auf diesen Erstling bannen konnten. Immer mit einer geballten Faust in die Luft gestreckt geht es kämpferisch und wütend-brachial nach vorne. Trotzdem schaffen es die vier Nieten- und Iro-Punker mühelos sich nicht in einen Einheitsbrei zu verlieren, sondern wechseln genial zwischen Singalongs und treibenden Gänsehautknallern. Top abgerundet wird der Longplayer, den es übrigens auch als Vinyl gibt, durch ein wahrlich feines Cover-Artwork.“ (5 von 5 Sternen)

punkrocknews.de
Obtrusive CD "Cross The Line“
Die Band Obtrusive stammt, anders als man es bei dieser Musik meinen könnte, aus dem schönen Ravensburg. Auf ihrem Debüt-Album “Cross The Line“ setzen sie den Sound fort, den sie bei dem Split-Projekt mit “Monster Squad“ schon gepflegt haben: Harter, kompromissloser aber mit viel Melodie beladener Hardcore-Punk. Vorbilder bzw. musikalische Verwandte sind auch schnell gefunden: “Casualities“, “Unseen“ oder “The Exploited“. Nach einem kurzen Intro, das der ehemalige US-Präsident Ford zum Besten gibt, geht es auch schon los mit dem Opener “Their System Falls“. Das Tempo, das dieses Lied vorgibt, wird bis zum letzten Ton auf diesem Tonträger beibehalten. Und ich muss sagen, dass das alles sehr viel Spaß macht. Der Sound geht durch und durch und wird irgendwie nicht langweilig. Ich höre diese CD, die mit einer Spielzeit von knapp 35 Minuten für einen Hardcore-Punk-Tonträger sogar verhältnismäßig lang ausfällt, schon ungefähr zum zehnten Mal und die Musik nervt mich noch immer nicht. Sowohl musikalisch als auch textlich hat man den Eindruck, eine Band zu Ohren zu bekommen, die mehr auf den Kasten hast als viele der Knüppel-Hardcore-Punkbands, die meinen sie wären die größten, wenn sie mal eine Runde ins Mikrophon rotzen. Die fünf Jahre Arbeit seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich also gelohnt. Der Gesang rundet den eingängigen Sound wunderbar ab. Ab und zu meint man aber, dass der Sänger zu sehr gewissen Vorbildern nach streben möchte. Eine gewisse Eigenständigkeit und Authentizität sollten die Jungs aus Ravensburg versuchen zu wahren. Das Artwork ist absolut passend und ansprechend. Es sieht dreckig, schmutzig und nonkonform aus, ohne dass es unangenehm oder unpassend wirkt. Das Beiheft bietet neben einigen coolen Grafiken sämtliche Texte der Songs und einige weitere Daten und Informationen zur Band. Abschließend kann ich sagen, dass Obtrusive sich nicht zu verstecken braucht. Die dreizehn Songs bieten reichlich Ohrwurmpotential und auch sonst rockt die Musik wunderbar. Ein Klassiker wurde damit noch nicht geboren, doch das Album wird mit Sicherheit zahlreiche Runden in den heimischen CD-Spielern drehen dürfen. 4 von 5 Punkten

MRR
Obtrusive CD "Cross The Line“
OBTRUSIVE plays a very updated and modern version of street punk – exactly the kind of music that was pioneered by THE UNSEEN and THE CASUALTIES. I like the lyrical content; which is anarcho-political, and very well spoken. The only thing that I dislike is the really clean sound of the instruments and recording quality, which totally takes away from the band. I wish that bands like this would record in basements instead of some digital studio. The songs are driving and have gang vocals that are more expected by a band like this, but it is all destroyed by the production. That being said, I will say that this is probably better than nine out of ten bands playing this style. (WK)

backpackrock.net
Obtrusive CD "Cross The Line“
Jel’ to netko spomenuo riječ “kaos”?! Ako i nije, Obtrusive će to sigurno napraviti, bučno i glasno, baš kakav je i njihov novi album. Obtrusive su nastali 2003. godine u Ravensburgu u Njemačkoj i ovo im je zapravo prvi album (prvo izdanje bio je split s Monster Squad “Kill The Silence” na TSOR Records). Na njemu ovaj četverac bez kormilara piči čistokrvni punk, koji mene osobno najviše podsjeća na očite uzore Casualties, ali i The Unseen (ok, možda na njihovu raniju fazu), iako tu ima i puno hardcore uleta (baš kako to rade primjerice Krum Bums). Radi se o kaotičnom, ali na momente i melodičnom street punku, koji bi vas mogao zaraziti ako ste poklonik gorespomenutih bandova. Meni osobno band ne nije ništa revolucionarno, usprkos refrenu “revolution, revolution” iz “Revolution For Sale”. Pa ipak, ovo nije loše za ono što predstavlja i ako ovako nastave - Obtrusive bi mogli postati jedno od priznatijih imena europske street punk scene. Pitanje je samo koliko su danas uopće flourescentne irokeze i kožne jakne simbol prijetnje sistemu, a koliko pomodni trend… Nakon čitavog niza revolucionarnih parola, koje se kriju iza naslova pjesama poput “Their System Falls”, “Justice For Sale”, “Social Borders”, “The Strike Has Begun”, “Banner Of Hope”… čeka vas i video spot za pjesmu “Justice For Sale”, koji izgleda prilično OK za band ovakvog stila. Concrete Jungle je relativno novija njemačka etiketa koja dobro radi i samim tim privlači sve veću pažnju na sebe, uz izdanja bandova Riot Brigade, Rejected Youth, Stockyard Stoics, Shark Soup i najnovije - The Ashers (band Marka iz The Unseen), čija recenzija slijedi! summary: This German band is getting more and more attention, and if they continue as they started I think they might become of the leading names in European street punk scene. They play chaotic, sometimes even melodic street punk, not unlike The Casualties or the early Unseen, with some hardcore twists (just like Krum Bums do). Along with the image (mohawks and leather jackets) come the lyrics, which are mostly screams against injustice. 13 songs in total, plus a video for the song “Justive For Sale”. Nice release from a really nice label!

waste-of-mind.de
Obtrusive CD "Cross The Line“
Die ersten Vorschusslorbeeren konnten sich OBTRUSIVE schon bei ihrer Split mit Monster Squad abholen und auf ihrem Debüt zeigen sie nun, dass diese nicht unverdient waren. Für „Cross the Line“ hätten die Ravensburger wohl kein besseres Label als MSM Records finden können, denn neben Riot Brigade sind sie die nächste deutsche Antwort auf die Casualties, Unseen oder auch Krum Bums. Es geht schnell und angepisst zur Sache, Kompromisse werden nicht gemacht und so knüppeln sie sich aggressiv durch ihre Songs, wobei ähnlich wie Unseen vor allem die Gitarren immer noch für die nötigen Melodien sorgen. Gerade für ein Debütalbum agieren sie sich schon auf überraschend hohem Niveau und sie müssen sich definitiv sich nicht hinter den Ami-Bands aus dem Bereich verstecken. Das ist vielleicht auch der ein zigste Kritikpunkt den man haben kann, sie sind den genannten Bands musikalisch und teilweise auch textlich sehr nahe, aber ansonsten werden Fans von wütendem Iro-Hardcore-Punk sicherlich ihre Freude mit „Cross the Line“ haben.

pitfire.net
Obtrusive CD "Cross The Line“
Nicht überall wo Ravensburg drauf steht ist auch Spielzeug drin! So kommen aus dieser Stadt nicht nur die tollen 3D-Puzzles, sondern auch OBTRUSIVE, 4 Punks, die – wen wundert‘s? – Punk spielen! Und dies noch verdammt gut... Auf Ihrem Debut-Album bietet die Band insgesamt 13-mal astreinen In-Die-Fresse-Punk in Reinform, sehr roh und ungeschliffen! Bei einer Spielzeit von 35 Minuten wird klar, dass die Jungs keine grossen Experimente wagen, sondern sich aufs Wesentliche beschränken. Das steht ihnen aber recht gut, wie ich finde, denn die Songs tönen allesamt sehr authentisch und nie aufgezwungen. Klar, das Konzept ist nix Neues: Sozialkritische, aufständische Texte zu (Hardcore-)Punk mit vielen Chören und eingängigen Gitarrenlines haben wir schon bei ANTI-FLAG, THE EXPLOITED und CO. gehört. Aber warum immer was Neues erfinden, wenn das alte eigentlich so gut funktioniert? „Cross The Line“ ist sicherlich eine durchaus gelungen Scheibe, die gerade für Punker und Fans obengenannter Bands sehr empfehlenswert ist! In diesem Sinne: Fuck The System und viel Spass beim Mitgröhlen! by Dänu

Scarred For Life
Obtrusive CD "Cross The Line“
Pünktlich zum Weihnachtsfest haben vier Ravensburger mit Namen Obtrusive 13 brachiale Hardcore-Punk-Stücke auf einen schmucken Silberling gepresst und damit ein absolutes Must-Have-Album für jeden Punk kreiert, dem das ewige „Oh Tannenbaum“- und „Last Christmas“-Gedudel allmählich zu viel wird. Wer sich also unterm Weihnachtsbaum mit Musik im Stil von Raised Fist, The Casualties, The Exploited oder Death By Stereo berieseln lassen möchte, der liegt mit „Cross The Line“ völlig richtig. Die 13 Songs bieten keinen einzigen Ausfall, sondern einfach nur HC-Punk vom feinsten, der nur eine Richtung kennt, nämlich nach vorne, ohne je einen Schritt zurück zu tun. Schnelle und verspielte Gitarrenriffs mischen sich mit einem rauen und genervten GNARR-Gesang, wie es bei diesem Musikstil einfach sein muss. Textlich geht es natürlich in die politische Richtung. Anspieltipps gibt es eigentlich keine, da die Songs durch die Bank überzeugen, dennoch tun sich vor allem der Opener „Their System Falls“, „Justice For Sale“, zu dem es obendrein noch ein Video auf der CD zu sehen gibt, und „Destroy The Remained“ heraus. Ansonsten bleibt nur noch anzuschließen, dass es sich, zumindest in meinen Augen, bei Obtrusive um eine der besten HC/ Punk-Bands, national wie international, der letzten Zeit handelt und die 4 Jungs somit ein absoluter Tipp für Freunde der härteren Gangart sind. Tom (MSM1279 Records)

Pankerknacker
Obtrusive CD "Cross The Line“
Yeah, wat für ein abgefahren geil in die Fresse tretendes Anarcho-Punkbrett haben wir denn hier bitteschön?! Wunderbar derb angepisster und kompromisslos nach vorne peitschender Oldschool-Hardcore-fuckin'-Punkrock der sich ohne Weiteres auf einer Stufe mit den CASUALTIES oder den KRUM BUMS betrachten darf. Das Frappierende ist allerdings: Es handelt sich hierbei in der Tat um ein verdammtes Debütalbum von vier offenkundig noch recht jungen Knaben aus Ravensburg, sprich der allertiefsten, verschissenen, oberschwäbischen Drecksprovinz – na sagenhaft!! 13 absolut manisch-agressive, das Gehirn zerfetzende, kapitale Smasher, die dich auf der Stelle einen verdammten Scheißkrieg anzetteln lassen möchten. Großartig, großartig, großartig!!! Mit Sicherheit der perfekte Soundtrack für jede Straßenschlacht und ganz klar und sowieso: DIE Platte der Ausgabe! [ben accident]

www.allschools.de
Obtrusive CD "Cross The Line“
Gut Dingen will Weile haben… so oder so ähnlich dachten wohl die Anarcho-Punks von OBTRUSIVE. Fünf Jahre nach der Gründung im Jahre 2003 haben Concrete Jungle Records nun Ende 2008 den ersten Longplayer der vier Mannen auf die Gemeinde losgelassen. Legt man die CD ein, so scheint es als wollten sie die verbummelte Zeit schleunigst wieder reinholen – peddle to the metal!
Musikalisch fühlt man sich dem Hardcore-Punk verpflichtet: Stets direkt nach vorne, gepaart mit gelungenen Melodien der Leadgitarre und kreischenden Chören. Das im Proberaum wohl mal die ein oder andere CASUALTIES Platte lief, ist recht schnell rauszuhören. Mindestens genauso kompromisslos geht man in jedem Fall zur Werke, sowohl musikalisch, als auch textlich. Viel Interpretationsspielraum bleibt dem Hörer nicht: Die Messages werden relativ klar auf den Punkt gebracht, dass in selbigen natürlich auch eine gehörige Portion Pathos mitschwingt, versteht sich von selbst. Insgesamt schafft man es aber inhaltliche Substanz zu vermitteln, die meist über dumpfes Phrasengedresche hinausgeht. Für meinen Geschmack braucht man sich nicht hinter den etablierten Kollegen der Branche zu verstecken. Die fünf Jahre Arbeit, die man in den Erstling gesteckt hat, haben sich auf alle Fälle gelohnt. Das einzige Haar, welches man bei genauerer Durchforstung der Suppe entdeckt ist, dass einer der beiden Sänger manchmal etwas zu verkrampft versucht angepisst zu schreien, so dass es das ein oder andere Mal unangenehm im Ohr zwirbelt.

Feindkontakt
Obtrusive CD "Cross The Line“
Nachdem die Split mit Monster Squad einschlug wie eine Bombe, kommt nun das erste Obstrusive-Album in voller Länge. Geboten wird gut produzierter knallharter Hardcorepunk aus Ravensburg. Gleich der erste Song geht mächtig auf die Ohren, genauso wie die Folgenden. Auch "new kind of control", das ja schon auf der Split vertreten war, begegnet einem hier wieder, in einer neu eingespielten langsameren, im Gegensatz zur Alten allerdings nicht so überzeugenden Version. Obendrauf gibt's als Sahnehäubchen noch ein Video zu "Justice for Sale". Jedem, der auf diese Musik steht, sei diese CD wärmstens ans Herz gelegt.

in-your-face.de
Obtrusive - Cross The Line
Mit einer Rede des 38. amerikanischen Präsidenten Gerald R. Ford als Intro beginnt das erste Full Length der deutschen Anarcho-Punker OBTRUSIVE. Auf "Cross The Line" gibt es, gemäß unseres Homepagenamens, voll auf die Omme und das in richtig schneller Punkmanier. Sänger und Gitarrist Igel gibt dabei v.a. durch seine rotzende und angepisste Stimmlage die Gangart vor, die dann durch Pogo- und Circlepit-taugliche Speedattacken der anderen Musiker vervollständigt wird. Die 4 Musiker bewegen sich dabei irgendwo zwischen THE EXPLOITED oder UNSEEN gepaart mit moderner Attitüde und alles schön eingepackt in eine dicke, fette Produktion. Das geht auch anfangs ganz gut ins Ohr, ist der Opener "Their System Falls" doch mal eine gute Partie und lässt den Fuß locker mitwippen. Im weiteren Verlauf des Albums wiederholen sich aber die Songstrukturen und des Weiteren strengt die Stimme des Frontmannes nach einer gewissen Zeit etwas an, da können auch Gastmusiker wie auf "Again And Again" nicht mehr viel rausholen. Summa summarum sind OBTRUSIVE mit "Cross The Line" anfangs ganz nett, (damit ist nicht die zweifelhafte bzw. anrüchige Bedeutung des Wortes "Nett" gemeint), aber insgesamt ist ihnen nicht der ganz große Wurf gelungen.